Aufgaben organisieren mit KMail

Durch den RSS-Feed der Anwendung basKet Note Pads bin ich auf das alternative Selbstorganisierungsprinzip Gettings Things Done (kurz GTD) gestoßen, das von David Allen erfunden wurde. Im Gegensatz zur Aufgabenorganisation nach Prioritäten folgt es einigen einfachen Prinzipien, durch das über das Schicksal einer Aufgabe schnell und effektiv entschieden wird, statt sich lange Gedanken über die Zuordnung zu einer Prioriät und Kategorie zu machen. Ich fand die Idee sehr interessant und habe mir zunächst das basKet-Demoarchiv dazu heruntergeladen. Da ich in der Firma allerdings Aufgaben größtenteils per E-Mail kommuniziere, habe ich mir überlegt, wie ich das GTD-Prinzip auf ein E-Mail-Programm abbilde – in meinem Fall auf KMail. Den Rest des Beitrags lesen »

Wenn KDE nicht drucken möchte…

… und einen dabei nur mit folgender Fehlermeldung beglückt:

Der MIME-Typ application/postscript ist als Eingabeformat nicht unterstützt. (Dies kann z.B. eintreten, falls ein anderes Warteschlangensystem als CUPS und bei der Seitenauswahl ein anderes Format als PostScript verwendet wird.) Möchten Sie, dass KDE die Datei in ein unterstütztes Format umzuwandeln versucht?

dann sollte man einmal im Kontrollzentrum einen Blick in die Druckerprofile wagen. Dort ist ein Profil als Standard ausgewählt, dieses sollte man bearbeiten. So sieht das aus:

Druckprofile unter KDE

Bei mir war fehlerhafterweise z.B. der Enscript-Textfilter eingetragen (warum auch immer). Dieser akzeptiert nur bestimmte Eingabeformate, deshalb kann KDE den MIME-Typ application/postscript auch nicht hineinfüttern. Wenn man diesen entfernt, das ganze speichert und Ok klickt, sollte man danach in der Anwendung drucken können. Prüft ggf. noch einmal in den erweiterten Druckeinstellungen, ob dort der Filter noch da ist. Vielleicht habt ihr auch mehrere Profile eingerichtet und müßt nur das richtige auswählen und zum Standard machen.

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Kaputte Menü-Effekte in KDE und andere Kosmetika

Wenn man unter KDE den 3D-Desktop oder einen Composite-Manager für dynamische Schatten, Transparenz-Effekte und ein- und ausblendende Fenster in Echtzeit verwendet, hat man möglicherweise Animationsartefakte. Unter KDE-Menüs können doppelte Schatten erscheinen, der Hintergrund von Menüs ist vollständig durchsichtig oder mit bunten Farben zerwürfelt, das Auf- und Abblenden von Popups und Menüs flackert? Das läßt sich ganz einfach beheben. Einfach das Kontrollzentrum öffnen, in den Ordner „Erscheinungsbild“ > „Stil“ > „Effekte“ wechseln und das Häkchen vor „Oberflächen-Effekte aktivieren“ entfernen. Deaktivieren einzelner Effekte oder Umschalten auf „Animieren“ hilft nur scheinbar – es muß ganz aus. Diese Funktion übernimmt ja nun der Composite-Manager – und wenn sowohl dieser als auch die KDE-Effekte aktiviert sind, kommen die sich nur ständig in die Quere. Falls man den KDE-eigenen Composite-Manager verwendet, kann man diese Einstellungen dafür unter „Arbeitsfläche“ > „Fenstereigenschaften“ > „Transparenz“ vornehmen. Achtung, auch hier gilt: „Transparenz/Schatten“ nur aktivieren, wenn nicht bereits ein Manager dafür läuft (z.B. Compiz).

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Juhu! KDE 3.5.5 ist da…

…dann warte ich mal auf die Gentoo Ebuilds. Denn die neue Version behebt ein paar nervige Bugs, z.B. werden Repaint-Events seltener erzeugt und damit unnötige unterdrückt, was den Druck auf den X11-Server verringern sollte. Außerdem hat der Session-Manager nun ein höheres Shutdown-Timeout, womit sich nun alle Programme ihre Session richtig merken dürften und vor allem mir Psi nicht mehr meine Configs zerschießen sollte. Außerdem sollte das Tab-Wechseln in Programmen nun schneller gehen. Diverse Fixes und Optimierungen sollten außerdem KHTML (und damit Konqueror) CSS-konformer und schneller machen. Leider scheinen in KMail weiterhin ein paar Bugfixes bezüglich des IMAP-Handlings zu fehlen, obwohl mich der Mails-sind-futsch-Bug ja seit 3.5.4 nicht mehr erwischt hat.

Entdeckt auf KDE Dot News und nachgelesen im KDE 3.5.5 Changelog. KDE.org begrüßte mich außerdem mit einem frischen neuen Layout – nett.

Update: Das ChangeLog kommt wohl soweit hin. Hab’s nun unter OpenSuSE und Gentoo getestet – bei beiden läuft es irgendwie flutschiger und der Konqueror scheint mir auch spürbar schneller – vor allem das Wechseln von Tabs. Fensterwechsel geschehen nun atomarer – man sieht eher selten, wie sich die Bildelemente neu aufbauen.

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