Kaputte Menü-Effekte in KDE und andere Kosmetika

Wenn man unter KDE den 3D-Desktop oder einen Composite-Manager für dynamische Schatten, Transparenz-Effekte und ein- und ausblendende Fenster in Echtzeit verwendet, hat man möglicherweise Animationsartefakte. Unter KDE-Menüs können doppelte Schatten erscheinen, der Hintergrund von Menüs ist vollständig durchsichtig oder mit bunten Farben zerwürfelt, das Auf- und Abblenden von Popups und Menüs flackert? Das läßt sich ganz einfach beheben. Einfach das Kontrollzentrum öffnen, in den Ordner “Erscheinungsbild” > “Stil” > “Effekte” wechseln und das Häkchen vor “Oberflächen-Effekte aktivieren” entfernen. Deaktivieren einzelner Effekte oder Umschalten auf “Animieren” hilft nur scheinbar – es muß ganz aus. Diese Funktion übernimmt ja nun der Composite-Manager – und wenn sowohl dieser als auch die KDE-Effekte aktiviert sind, kommen die sich nur ständig in die Quere. Falls man den KDE-eigenen Composite-Manager verwendet, kann man diese Einstellungen dafür unter “Arbeitsfläche” > “Fenstereigenschaften” > “Transparenz” vornehmen. Achtung, auch hier gilt: “Transparenz/Schatten” nur aktivieren, wenn nicht bereits ein Manager dafür läuft (z.B. Compiz).

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